HERTHA BSC MUSEUM 1892
  Hertha BSC •25.07.2018
#HerthaMuseum (#07)
 


#HerthaMuseum (#07)



126 Jahre „Hertha, Berliner Sport-Club e.V.“

Die Statuten des Vereins „B.F.C. Hertha“, gegründet von den beiden Brüderpaaren Fritz & Max Lindner sowie Otto & Willi Lorenz am 25.07.1892 und eingetragen auf dem Polizeipräsidium am Berliner Molkenmarkt durch Ernst Wisch, einem Onkel von Fritz Lindner (das eigentliche Gründerquartett war mit 16 bzw. 17 Jahren zu jung), bilden die Grundlage für die wechselvolle und spannende Geschichte des Berliner Fußball-Club „Hertha 1892“, der durch den Zusammenschluß mit dem „Berliner Sport-Club“ am 07.08.1923 den endgültigen Vereinsnamen „Hertha, Berliner Sport-Club e.V.“ erhielt.

Hier eine sehr kleine Auswahl von Persönlichkeiten und Spielen, die für Hertha BSC Geschichte geschrieben haben:  

Die Trainer

Ob erfolgreich oder unglücklich, ob lange im Amt oder auch für nur wenige Tage – die Liste der Trainer von Hertha BSC ist lang.

Herausragend sind hier die vier sportlich erfolgreichsten Trainer genannt:

Richard Girulatis & Heiner Schuldt, das Trainer-Duo, dass die Blau-Weißen 1930 & 1931 zu den beiden einzigen Meistertiteln in der Vereinsgeschichte führte.

Helmut „Fiffi“ Kronsbein, von 1966 bis 1974 und zur Rückrunde der Saison 1979/1980 mit 212 Bundesliga-Spielen und 3.000 Tagen Amtstagen der mit Abstand dienstälteste Trainer bei Hertha BSC.

„Sir“ Georg Kessler (1974 bis 1977), der den im Juli 1974 lediglich für wenige Tage im Amt befindlichen Dettmar Cramer ersetzte und die Herthaner auf den zweiten Tabellenplatz der Saison 1974/1975 - bis zum heutigen Tage die beste Bundesliga-Platzierung - und 1977 zum ersten Mal in ein Finale um den DFB-Pokal führte.

Jürgen Röber (1996-2002), der Hertha BSC 1997 dauerhaft in der 1. Bundesliga etablierte und sogar bis in die UEFA Champions League führte.

Die Spieler

In nahezu 13 Jahrzehnten haben viele großartige Persönlichkeiten das blau-weiße Trikot getragen. Darunter sind die Namen von Spielern, die jedem Kind der jeweiligen Generation ein Begriff waren und zum Vorbild auserkoren sowie von Erwachsenen verehrt wurden.

Stellvertretend hier vier ganz besonders klangvolle Namen, allesamt deutsche Nationalspieler und Mannschaftskapitäne:

Johannes „Hanne“ Sobek (1925-1939), der von 1926 bis 1931 mit seiner Mannschaft sechsmal in Folge das Finale um die Deutsche Meisterschaft erreichen und 1930 & 1931 die begehrte Victoria sogar gewinnen konnte.

Helmut "Der Dicke" Faeder (1953-1967), der in 351 Pflichtspielen sage und schreibe 212 Tore für Hertha BSC erzielte.

Erich „Ete“ Beer (1971-1979), der die Blau-Weißen in der Saison 1974/1975 zur Deutschen Vizemeisterschaft, 1977 und 1979 in die DFB-Pokal-Endspiele und ebenso 1979 in das UEFA-Pokal-Halbfinale führte.

Michael „Der Lange“ Preetz (1996-2003), der als Torschützenkönig der Bundesliga 1998/1999 die Hauptstädter in die UEFA Champions League 1999/2000 katapultierte und mit 84 Toren der Bundesliga-Rekordtorschütze der Herthaner ist.

Historische Duelle

Es gab eine Vielzahl von historischen Spielen, die Hertha BSC bestritten hat, besondere Freude, besonderes Leid, besondere Umstände prägten u.a. die Partien:

Die beiden erfolgreichen Endspiele gegen Holstein Kiel (5:4) und SPV 1860 München (3:2) um die Deutsche Meisterschaften 1930 & 1931.

Das erste Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) im August 1963.

Die Partie gegen den 1. FC Köln (1:0) mit dem bis zum heutigen Tage gültigen Bundesliga-Zuschauerrekord von offiziell 88.075 Zuschauern (inoffiziell über 100.000 Zuschauer) im Olympiastadion am 26.09.1969.

Das erste Nebelspiel gegen FC Bayern München (4:1) in der Bundesliga mit einem denkwürdigen Eigentor von Franz Beckenbauer im ausverkauften Berliner Olympiastadion am 01.02.1975.

Die drei DFB-Pokal-Endspiele gegen den 1. FC Köln (1:1 n.V. & 0:1), Fortuna Düsseldorf (0:1 n.V.) 1977 & 1979 sowie die Amateure gegen Bayer 04 Leverkusen (0:1) im Olympiastadion am 12.06.1993.

Das Rückspiel im UEFA-Pokal-Halbfinale gegen Roter Stern Belgrad (2:1) im strömenden Regen im restlos ausverkauften Olympiastadion am 25.04.1979

Das Zweitligaspiel gegen die SG Wattenscheid 09 (1:1) vor inoffiziell geschätzten 60.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion zwei Tage nach Öffnung der Berliner Mauer am 11.11.1989.

Das zweite Nebelspiel gegen den FC Barcelona (1:1) in der UEFA Champions League im Olympiastadion am 23.11.1969.

Ausblick

Pál Dárdai, Bundesliga-Rekordspieler für die Blau-Weißen und seit Februar 2015 Chef-Trainer von Hertha BSC, hat mit Beginn seiner Amtszeit eine überdurchschnittliche Anzahl von jungen Spielern
 aus der Hertha BSC Fußball-Akademiewie z.B. Florian Baak, Palko Dàrdai, Dennis Jastrzembski, Arne Maier, Maximilian Mittelstädt und Jordan Torunarigha, in den Profikader integriert und geht diesen Weg mit seinem Trainerteam kontinuierlich weiter - getreu dem Motto: „Die Zukunft gehört Berlin“.

Veröffentlichungsdatum: 25.07.2018

 
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